Der Spiegel: Das Stussgeschütz der Demagogie

„Der Spiegel“, angeblich einst das „Sturmgeschütz der Demokratie“, arbeitet hart daran, wenigstens weiterhin seinen Ruf als Stussgeschütz der Demagogie zu bewahren. Dazu kommen die Stellungnahme des DSB zum Refernentenentwurf zur Umsetzung der EU-Waffenrichtline in nationales Recht genau richtig:

Der Deutsche Schützenbund (DSB) kämpft dafür, dass Sportschützen weiterhin für ihre Pistolen Magazine mit 30 Schuss Munition verwenden dürfen.

Nein, der DSB kämpft nicht dafür. Es gibt keine einzige Disziplin im DSB-Sportprogramm, bei der eine Kurzwaffe mit einem Magazin mit einer Kapazität mit 20 oder gar 30 Schuss erlaubt ist.

Der DSB hat sich, wie auch andere Interessenvertreter, gegen ein Verbot von Magazinen hoher Kapazität ausgesprochen. Weil diese bisher von jedermann frei erwerbbaren Teile nach einem Verbot nur zu einer Kriminalisierung ihrer Besitzer führen, deliktisch vollkommen irrelevant sind und nur die ohnehin überlasteten Strafverfolgungsbehörden mit dann zu ahndenden „Waffenrechtsverstößen“ überschwemmen wird.
„Der Spiegel: Das Stussgeschütz der Demagogie“ weiterlesen

Falsches Tatmittel: Massenmord in China für deutsche Medien uninteressant

Screenshot: thesun.co.uk

Neun Schüler einer Mittelschule in der chinesischen Provinz Shaanxi wurden am vergangenen Freitag bei einem Amoklauf getötet.

Dem Täter, einem 28-jährigen ehemaligen Schüler, scheint niemand gesagt zu haben, dass man nur mittels „Sturmgewehr“ AR-15 so einen Amoklauf begehen kann und hat deshalb als Tatmittel ein Messer verwendet. Neun tote und zehn verletzte Schüler sind das Resultat.

Ein weiteres Beispiel, wie „gut“ strenge Waffengesetze wirken und die Welt sicherer machen. Deshalb wird man in den deutschen Medien auch wenig bis nichts über dieses Verbrechen hören und lesen.

Meldung in deutscher Sprache auf chinesischer Seite.

Englische Verhältnisse

Wie in meinem gestrigen Beitrag beschrieben, treffen die so gerne als Synonym für ausufernde Gewalt bemühten „Amerikanischen Verhältnisse“ mittlerweile mehr auf englische Metropolen zu, als auf die USA.

Wenn es aber ein Steigerung von den „amerikanischen Verhältnissen“ gibt, dann müssen dies die „englischen Verhältnisse“ sein. Für „englische Verhältnisse“ reicht es nicht, wenn Gewaltkriminalität und Eigentumsdelikte rapide zunehmen und das Recht des Stärkeren gilt.

„Englische Verhältnisse“ kombinieren das zusätzlich mit der Kriminalisierung der Opfer, dem Schutz der Täter und der Verweigerung, unbescholtenen Bürgern das Recht auf Notwehr zuzugestehen.
„Englische Verhältnisse“ weiterlesen

Welt-Fremd: Noch’n Verbot

Screenshot: welt.de

Ein „Macho-Messer-Verbot wäre sinnvoller als jede Islam-Debatte“, findet Peter Huth in der „Welt“.

Besonders kreativ beim gemeinsamen Nachdenken mit seinem Freund, aus welchen Gründen man ein Messer mit sich führt, war er schon mal nicht:

Hier die komplette Liste.

1)

2)

3)

4)

5)

Die Begründung für diese intellektuelle Nullnummer wird auch geliefert:

Sehen Sie – Sie sehen nichts. Es gibt keinen vernünftigen Grund, ein Messer zu tragen. Alle Modelle, die da als „Tactical Messer Mossad II“ oder „Survival Messer“ oder „Bowie Messer“ oder „Schlagring Messer“ im Internet bestellbar, in Waffenläden oder als Schnaps- und Bierbeifang im Kiosk erhältlich sind, sind unnötig.

Mir fallen dagegen schon einige Gründe ein, warum ich täglich legal ein Buck 110 Folding Hunter führe:

1) Weil ich es kann
2) Weil es ein praktisches Werkzeug ist
3) Weil es besser ist, ein Messer dabei zu haben und keines zu brauchen, als umgekehrt
4) Weil ich keine Schusswaffe führen darf
5) Weil es ziemlich unpraktisch wäre, die ganze Zeit einen Polizisten mit sich herumzutragen

Okay, die Punkte 4 und 5 sind vielleicht etwas polemisch, aber wenn ein Journalist eines Leitmediums nicht einen einzigen vernünftigen Grund finden kann, warum man ein Messer braucht, dann ist das mindestens genau so polemisch.
„Welt-Fremd: Noch’n Verbot“ weiterlesen

Grüne: Experten für heiße Luft

Man kennt das ja:

Den deutschen „Grünen“ steckt mal wieder einer ihrer Lieblings-Hirnfürze quer und schwupps, formuliert man eine kleine Anfrage zu legalem Waffenbesitz.

Die Antwort der Bundesregierung kommt. Die Grünen sind nicht in der Lage, die übermittelten Daten richtig einzuordnen und zu interpretieren. Aus den hanebüchenen Schlussfolgerungen grüner „Experten“ wird eine strunzdumme Pressemitteilung zusammengeschustert.
„Grüne: Experten für heiße Luft“ weiterlesen

Einstiegsdroge Waffenbesitz?


Wer in Deutschland legal Schusswaffen besitzt, fragt sich schon lange, warum dieser private Waffenbesitz hierzulande so massiv bekämpft wird.

Die Gefahr, die durch den Missbrauch legal besessener Schusswaffen ausgeht, ist so verschwindend gering, dass es kaum der Rede wert ist. Dennoch wird jeder Fall hierzulande und in viel größerem Umfang Vorfälle in den USA aufgebauscht und über Wochen im Sinne der Anti-Waffen-Agenda ausgeschlachtet. Seit dem Parkland-Massaker vergeht kaum ein Tag, an dem einen die deutschen Leitmedien nicht belehren, wie schlimm das „Killergewehr“ AR-15, die NRA und überhaupt die „dummen Amis“ sind.

Keine anderthalb Jahre nach den LKW-Attacken in Nizza und Berlin, die die „nur mit Schusswaffen kann man in kurzer Zeit viele Menschen töten“-Prediger zumindest kurzzeitig verstummen ließen, dreht die Antiwaffenbesitzmaschinerie wieder auf höchsten Touren. Während sich vor ein paar Monaten auch hierzulande über die angeblich rassistisch motivierte Polizeigewalt in den USA empört wurde, ist man nun wieder zum Alltag übergegangen. Der da heißt, Schusswaffen nur für ebene jene Polizei zu fordern, die man kürzlich noch als schießwütige Rassisten diffamierte. Ganz abgesehen von der weitverbreiteten Geschichtsvergessenheit vieler deutscher Waffenverbotssympathisanten. Man sehnt sich nach einem waffenlosen Volk und Waffen ausschließlich in den Händen der Vertreter der staatlichen Autorität. Dass noch 1989 jene staatliche Autorität Deutsche beim „unerlaubten Grenzübertritt“ von hinten erschoss, von den Millionen Opfern der NS-Diktatur ganz abgesehen, wird komplett verdrängt. Oder man lügt sich die Welt mit dümmlichen Vergleichen schön und führt einen willkürlich gewählten Mengenvergleich von US-Kriegstoten und US-Schusswaffenopfern als vermeintlichen Beweis für die Notwendigkeit von Waffenverboten ins Feld. Ganz zu schweigen von der Addition angeblicher deutscher Sportwaffenopfer über einen Zeitraum von fast drei Jahrzehnten, um auf eine halbwegs eindrucksvolle und medial irgendwie verwertbare Zahl zu kommen.
„Einstiegsdroge Waffenbesitz?“ weiterlesen

Kein Waffen-Wunder in Down Under…

Es ist erst ein paar Jahre her, das galt England mit seinem strengen Waffengesetz als leuchtendes Vorbild aller Waffenverbieter. Entgegen der Heilverkündungen zeigte sich sehr bald, dass die paradiesischen Zustände ausblieben und trotz weitreichenden Waffenverboten Gewaltkriminalitäts- und Mordrate nicht fielen, sondern Anstiege verzeichneten. Deshalb musste Ersatz her. Und der wurde schnell gefunden:

Australien ist der neue Liebling der Waffenverbieter.

Grund für die Jubelarien in zahlreichen Redaktionsstuben:

Nach einem Amoklauf wurden halbautomatische Langwaffen verboten und im Anschluss sank die Zahl der Tötungsdelikte. Das Handelsblatt titel sogar gönnerhaft Richtung Präsident Trump:

Und das Handelsblatt frohlockt:
„Kein Waffen-Wunder in Down Under…“ weiterlesen

Trumps wunderbare Welt der Vernunft

Gun Free Zone

Was der Knoblauchzopf für den Hollywood-Vampir, das ist US-Präsident Trump für große Teile der deutschen Bevölkerung und den größten Teil der deutschen Medien.

Der personifizierte Schlüsselreiz für den hierzulande nur unzureichend kaschierten, latenten Antiamerikanismus. Der Trigger für dümmliche Kommentare, boshafte Elaborate und hypokritische Moralpisserei.

Jetzt hat es Präsident Trump auch noch gewagt, etwas zu fordern, was dem unter notorischen Weltverbesserungs- und Amerikanerbelehrungszwang leidenden Deutschen so richtig zum Hyperventilieren bring:

Bewaffnete Lehrer!

„Trumps wunderbare Welt der Vernunft“ weiterlesen

Käseblatt vs. Waffenlobby

Superinvestigative Journalisten der „Vaihinger Kreiszeitung“ haben es enttarnt:

Das supergeheime Netzwerk der bösen Waffenlobby mitsamt ihren mächtigen KI-Bots, die durch ihre überlegene Programmierung selbständig in jeder Waffenrechtsdiskussion die Oberhand gewinnen und die Lieschen Müllers selbst in Kompaniestärke alleine an die Wand argumentieren!

Da liegt sich natürlich vollkommen richtig, die „Vaihinger Kreiszeitung“.

Abgesehen davon, dass eine für jeden öffentlich einsehbare Facebook-Gruppe Gleichgesinnter eben kein „dubioses Netzwerk“, sondern eine Facebook-Gruppe Gleichgesinnter ist. Mit immerhin knapp 12.000 Mitgliedern, die ihre verfassungsmäßigen Rechte wahrnehmen und ihre Meinung kund tun.
„Käseblatt vs. Waffenlobby“ weiterlesen