Klartext im „Offenburger Tageblatt“

„Amerikas vergessener Friedhoft“
Überschrift im „Offenburger Tageblatt“

Wenn sich Journalisten mit einem Thema sachlich und unvoreingenommen auseinandersetzen, wenn man die Welt so beschreibt, wie sie ist und nicht, wie sie vielleicht sein sollte, wenn Tatsachen zählen und nicht die eigene Meinung oder gar Haltung, dann könnte dieses Weblog sofort seinen Betrieb einstellen und wäre vollkommen überflüssig.

Leider sind wir davon wohl noch ziemlich weit entfernt.

Es ist aber durchaus möglich, gut recherchierte und faktenstrotzende Artikel zu schreiben, wie ein Artikel aus der Feder von Redakteur Friedemann Diederichs am 8. August 2019 im „Offenburger Tageblatt“ beweist. Schon die Einleitung geht mit der eigneen Zunft hart ins Gericht:
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Überraschung: ARD kann auch Fakten!

Das hätte man nicht für möglich gehalten, aber die ARD-Faktenfinder haben tatsächlich eine von der DPA übernommene Agenturmeldung nachträglich korrigiert, da dort, wie üblich, gegen Waffenbesitz agitiert wird und unseriöse Zahlen der Gun-Control-Lobby verbreitet wurden.

Hier die ARD-Faktenfinder-Meldung ausnahmsweise als Vollzitat. Man weiß ja nie, wozu es gut ist…

Schusswaffen

250 „Mass Shootings“ in den USA?
Stand: 05.08.2019 17:32 Uhr

Nachdem zwei Männer in den USA 29 Menschen erschossen haben, sprechen viele deutsche Medien von mehr als 250 Vorfällen dieser Art in diesem Jahr. Doch diese Zahl stimmt nur bedingt.

Von Andrej Reisin, NDR

Die „Deutsche Presseagentur“ berichtete, beim Attentat von El Paso handle es sich um das 250. Ereignis, „bei dem mindestens vier Menschen getötet wurden“. Doch diese Angabe ist falsch, denn gezählt werden bei dieser Aufstellung alle Vorfälle mit mehr als vier Getöteten oder Verletzten. Obwohl sich die Agentur später korrigierte, steht die falsche Angabe bei vielen Medien nach wie vor, unter anderem bei „ZEIT Online“ und Arte. Auch tagesschau.de hatte zunächst die falsche Definition übernommen. Diese Angabe kommt von der Nichtregierungsorganisation „Gun Violence Archives“, die sich gegen Schusswaffengewalt einsetzt.

Keine eindeutige Definition

Tatsächlich gibt es für solche Ereignisse keine allgemein anerkannte Definition, sondern verschiedene Annäherungen: Ein US-Bundesgesetz von 2013, das die Behörden bei der Aufklärung von GewaItkriminalität unterstützen soll, definiert als „Mass Killing“ einen Vorfall, bei dem mindestens drei Menschen getötet wurden – ohne den oder die Täter. 2015 definierte ein Bericht des Wissenschaftlichen Dienstes des US-Kongress ein „Mass Murder with Firearms“ als „einen Vorfall, bei dem vier oder mehr Menschen im Rahmen eines Ereignisses mit Schusswaffen getötet werden, an einem oder mehreren dicht beieinanderliegenden Orten“. „Gun Violence Archive“zählt dagegen Ereignisse, bei denen „vier oder mehr Menschen getötet oder verletzt werden“ – ohne den oder die Täter. Die vom „Gun Violence Archive“ geführte Liste ist diejenige, auf die sich viele Medien berufen.
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Amerikanische Verhältnisse


Am Ostermontag starb in London eine 17-Jährige durch Schüsse aus einem fahrenden Auto. Tanesha Melbourne war bereits das 47. Mordopfer in London in diesem Jahr.

Bereits im Februar und März diesen Jahres musste man in London mehr Mordopfer verzeichnen, als in New York.

Im Februar lag London mit 15 Morden einen vor New York, im März standen 22 Mordopfer in London 21 in New York gegenüber.

Wesentlich verheerender zeigt sich die Entwicklung der Mordrate in diesen beiden Metropolen:

In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Morde in London um 40 Prozent gestiegen. New York, einst berüchtigt für Gewaltverbrechen, konnte die Zahl der Morde seit 1990 um 87 Prozent senken.

Seit 1997, dem Jahr des „Gun Ban“, als man in England alle Kurzwaffen verbot, kennt die Kriminalitätsrate dort fast nur eine Richtung: Stetig nach oben. Der Traum aller Volksentwaffner, das gelobte England, entwickelt sich zum nicht enden wollenden Albtraum.

Die auch heute noch fleißig verbreitete Gun-Control-Kernthese, wonach sich nur das Vorhandensein von Schusswaffen in Bürgerhand direkt auf die Mordrate auswirkt, wird von der Lebenswirklichkeit eindrucksvoll widerlegt. Die Mordrate steigt, trotz Kurzwaffenverbot. Die bösen Buben halten sich, wer hätte das gedacht, auch nicht an Waffengesetze. Und falls man nicht schießt, wird eben um so mehr „gemessert“.

Die „amerikanischen Verhältnisse“, Mutter aller hohlen Phrasen in deutschen Waffenrechtsdiskussionen, findet man heute zunehmend in Metropolen in England. Dem Land mit den strengsten Waffengesetzen in Europa.

Foto: pixabay.com

Mimimi! Rechte einschränken! Aber gefälligst nur die Rechte von den Anderen!

In den USA gibt es ungefähr 70 Millionen Schusswaffenbesitzer, von denen nur eine verschwindend geringe Zahl jemals in ihrem Leben kriminell werden und mit einer Schusswaffe Unheil anrichten.

Für die im Nachgang zu dem Amoklauf von Parkland zu Ikonen (und nützlichen Idioten) der mächtigen Gun-Control-Netzwerke hochgejubelten Schüler der Marjory Stoneman Douglas (MSD) Highschool ist das aber egal.

Fast ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung unter Generalverdacht stellen, ihr verfassungsmäßiges Recht auf Waffenbesitz einzuschränken und am liebsten ganz abzuschaffen – geschenkt.
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Schiefgeamoklaufen

Wenig bis nicht beachtet von den deutschen Leitmedien ereignete sich am 20. März in Maryland ein weiterer Schul-Amoklauf. Das Desinteresse der deutschen Medien dürfte nicht zuletzt dem Umstand geschuldet sein, dass der Täter unmittelbar nach Beginn der Schießerei von einem Bewaffneten gestellt und niedergeschossen wurde.

A male student at a high school in Maryland shot a 16-year-old girl he knew with a handgun on Tuesday, spurring a confrontation with an armed deputy stationed at the school, the authorities said.

When the chaos was over, perhaps a minute after it began, the girl was critically injured, a 14-year-old boy was hurt and the gunman, whom the authorities identified as Austin Wyatt Rollins, 17, was fatally wounded.

Was hilft also gegen solche Täter bzw. was hilft nicht? Hier eine kleine Übersicht:

Was den versuchten Schul-Amoklauf in Maryland am 20. März nicht verhinderte:

  • das in Maryland geltende Verbot von „Sturmgewehren“
  • das in Maryland geltende Verbot von Magazinen mit mehr als zehn Schuss Kapazität
  • der in Maryland vorgeschriebene „universal background check“
  • das Gesetz von Maryland, das ein umfassendes Antragsverfahren erfordert, um eine Genehmigung zum Kauf einer Handfeuerwaffe zu erhalten
  • das in Maryland geltende Verbot, mehr als eine Handfeuerwaffe pro Monat zu kaufen
  • die in Maryland gesetzlich erforderliche Registrierung von Handfeuerwaffen
  • die in Maryland erforderliche Lizenzierung von Schusswaffenbesitzern
  • die in Maryland nicht anerkannten Waffentragelizenzen anderer US-Bundesstaaten
  • Bundesgesetze, die unter 21-Jährigen den Besitz von Waffen verbieten
  • Gesetze, die das Führen von Waffen ohne entsprechende Erlaubnis verbieten
  • Schusswaffenfreie Zonen
  • Gesetze, die das Schießen in der Öffentlichkeit verbieten
  • Gesetze, die das Ermorden von Leuten verbieten

Was den Schul-Amoklauf in Maryland am 20. März gestoppt hat:

  • eine bewaffnete Person am Tatort, die den Angreifer innerhalb einer Minute stellte und außer Gefecht setzte

Auch wenn es die Weltverbesserer nicht wahr haben wollen:

Das Einzige, was einen bösen Kerl mit einer Waffe stoppen kann, ist ein guter Kerl mit einer Waffe. Ganz egal, wie viele Gesetze, Verbote, Vorschriften oder Hinweisschilder man aufstellt.

Frei übersetzt aus der FB-Gruppe https://www.facebook.com/CTPGMLTAAGP/

Gun Control: Vorbild Massenmörder

Die Erkenntnis, dass man nicht alles glauben darf, nur weil es „im Internet“ steht und nicht jedes Foto auch so authentisch ist, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist ein alter Hut.

Wenn z. B. auf einer amerikanschen Waffenbefürworterseite ein Foto verbreitet wird, das Gun-Control-Aktivisten zeigt, die in der Highschool unter einem Che-Guevara-Poster ihre Veranstaltung abhalten, dann würde ich das nie und nimmer für echt halten.

Quelle: Facebook

Mittels der Reverse-Bildersuche von Google ist es normalerweise auch kein Problem, entweder das unveränderte Originalbild oder einen Artikel zu finden, der diese Entlarvung als Fake bereits zum Thema hat.
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Trumps wunderbare Welt der Vernunft

Gun Free Zone

Was der Knoblauchzopf für den Hollywood-Vampir, das ist US-Präsident Trump für große Teile der deutschen Bevölkerung und den größten Teil der deutschen Medien.

Der personifizierte Schlüsselreiz für den hierzulande nur unzureichend kaschierten, latenten Antiamerikanismus. Der Trigger für dümmliche Kommentare, boshafte Elaborate und hypokritische Moralpisserei.

Jetzt hat es Präsident Trump auch noch gewagt, etwas zu fordern, was dem unter notorischen Weltverbesserungs- und Amerikanerbelehrungszwang leidenden Deutschen so richtig zum Hyperventilieren bring:

Bewaffnete Lehrer!

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