Von Marx und Murks und tarnen und täuschen

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Wie es scheint, hat man in Hamburg einfach nicht genug Schilder aufgestellt, um den Mitbürgerinnen und Mitbürgern verständlich zu machen, dass man auf Sankt Pauli keine (Schuss-)Waffen führen darf.

Die Polizei Hamburg berichtet:

Der Tatverdächtige trug im Hosenbund eine Pistole und in der Hosentasche ein zusätzliches, mit neun Patronen gefülltes Magazin. Bei der Pistole handelt es sich nach den bisherigen Erkenntnissen vermutlich um eine scharfe Schusswaffe. Sie wurde sichergestellt und der Kriminaltechnik übergeben.

Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen und der Davidwache zugeführt. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Kriminaldauerdienst. Der Beschuldigte machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Waffe will er zur Eigensicherung mitgeführt haben. Er wurde einem Haftrichter zugeführt.

Eigentlich keine große Sache. Nur ein illegal Bewaffneter, der sich nicht ans Waffengesetz hält und alle die schönen Schilder ignorierte, mit denen man das berühmt-berüchtigte Rotlichviertel zugepflastert hat. Ob der Übeltäter angeklagt bzw. bestraft wird – völlig unbedarfte deutsche Rentner wurden wegen des Besitzes einzelner Patronen zu 2.800 bzw. 780 Euro Geldstrafe verurteilt – steht erst Mal in den Sternen.

Der Knackpunkt ist, dass der Typ nicht erwischt wurde, weil er einer Zivilstreife aufgefallen oder bei einer anlasslosen Kontrollen überprüft wurde:

Ein Zeuge hatte den Tatverdächtigen mit einer Waffe im Hosenbund in der Großen Freiheit bemerkt und die Polizei alarmiert.

Im Klartext: Ohne „heißen Tipp“ würde der Mann heute noch unbehelligt mit seiner illegalen Kanone durch Hamburg spazieren.

Genau so wenig haben Schilder oder Gesetze dieses Schusswaffenverbrechen, ebenfalls in Hamburg, verhindert:

Drei Männer wurden am vergangenen Samstag durch Schüsse zum Teil schwer verletzt. Die Mordkommission im Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Die drei 24, 27 und 47 Jahre alten Männer waren in der Straße Albershof in Hamburg-Hausbruch von bislang unbekannten Tätern angeschossen worden. Bislang sind die Hintergründe dieser Tat unklar.

Zeugen hatten die mutmaßlichen Täter in einem silbernen Mercedes-Kombi vom Tatort flüchten sehen. Eine Zeugin konnte Fragmente des Kennzeichens ablesen. Demnach handelt es sich um ein sogenanntes Ausfuhrkennzeichen mit der Kombination HH-100…, einer weiteren Zahl und einem Buchstaben.

Von den flüchtenden Männern ist bislang bekannt, dass sie vermutlich Osteuropäer sind. Die Opfer seien in russisch von den mutmaßlichen Tätern angesprochen worden.

Natürlich kann man solche Verbrechen auch durch starke Polizeipräsenz niemals völlig verhindern.

Durch völlig irrationale Ängste vor dem Bürger mit registrierten Schusswaffen und dem an Paranoia grenzenden Kontroll- und Überprüfungswahn zu Lasten der ohnehin Rechtstreuen werden aber so viele Resourcen völlig sinnlos gebunden und auch vergeudet, dass eben für die echten Verbrecher kaum noch Zeit bzw. Personal übrig bleibt.

Wem nutzt es also, die Ehrlichen zu drangsalieren und gleichzeitig die weniger Ehrlichen nahezu unbehelligt zu lassen?

Eine mögliche Antwort findet man bei Alexander Solschenizyn:

„Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.“

Vielleicht ist es ja Zufall, dass ein Großteil der PolitikerInnen, die heute so vehemment für immer schärfere Waffengesetze bis hin zu Totalverboten eintreten, in ihren Biografien Mitgliedschaften in der sog. „K-Gruppe“ gerne verschweigen. Und machen wir uns nichts vor, wer als Sportschütze oder Jäger Waffen besitzt, gar im Lodenmantel oder Schützentracht herum läuft und sich damit als konservatives Bourgeoisie-Schwein outet, der ist für linke Revoluzzer ein „politischer Gegner“ erster Güte.

Über den Ober-Antiwaffenideologen der „Grünen“, Wolfgang Wieland – Sie erinnern sich vielleichtschrieb einst der „Focus“:

In jungen Jahren stritt der Jurist beinhart für die Sache der KPD. Heute: pragmatischer Fraktionschef der Grünen in Berlin

Wenn man sich anguckt, mit wem der werte Herr Wieland so Umgang pflegt, dann wird seine Heidenangst vor privatem Waffenbesitz natürlich erklärbar. Bei dem Lehrmeister…

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Erst Marx und Mao, jetzt Murks und Chaos.

Solche Leute sind nicht gegen Waffen, sie haben nur ein riesiges Problem damit, wenn Menschen diese Waffen besitzen, die sie nicht dem eigenen politischen Lager zuordnen. Nur der breiten Öffentlichkeit wird das natürlich anders verkauft, hier tarnt man das als „Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit“ oder gar oberscheinheiligst als „Schutz des Lebens“. Und im tarnen und verbergen ihrer wahren Absichten, das muss man den „Grünen“ neidlos zugestehen, sind sie nun mal echte Meister.

Und die Hamburger? Werden vermutlich noch ein paar Verbotsschilder mehr aufstellen und noch schärfer unbedarfte Touristen auf verbotenereweise mitgeführte Taschenmesser hin kontrollieren. Polizei und Justiz sind ja noch nicht genug überlastet. Da kommen brave Bürger, die sich in den vielen Fallstricken des deutschen Waffenrechts verheddern und sich wegen „Pipifax“ vor Gericht verantworten müssen, gerade recht.

Der Klassenkampf tobt bereits, nur hat das die eine Seite noch gar nicht mitbekommen.

3 Antworten auf „Von Marx und Murks und tarnen und täuschen“

  1. Ich habe noch nicht verstanden ob du den armen Jungen mit der Pistole im Hosenbund jetzt zum Opfer überzogener Gesetze der Kommunisten machen wolltest oder ob du einfach den Faden verloren hast.

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