Zippert zappt (fast) ins Schwarze

Zwar schon ein paar Wochen alt, aber trotzdem lesenswert:

Zippert zappt“ auf „Die Welt kompakt“.

Kleiner Auszug:

Jeder Waffennarr besitzt im Schnitt vier Waffen, mit denen er jederzeit ein Blutbad anrichten könnte. Das ist aber bisher ziemlich selten vorgekommen, was für die geradezu unmenschliche Selbstbeherrschung der Waffenscheinbesitzer spricht. In Sportschützenvereinen kann man sich auch nicht zum Amokläufer ausbilden lassen, sondern lernt den verantwortungsvollen Umgang mit Waffe und Munition. Die meisten privaten Waffen sind in Bayern gelagert, was darauf hindeutet, dass es dort eine Separatistenbewegung gibt, die die Autonomie Bayerns auch mit Waffengewalt erzwingen könnte.

Schade, dass es nur sehr wenige Journalisten gibt, die derart unverkrampft mit dem Thema Waffenbesitz umgehen und die nicht spätestens in jeden zweiten Satz mindestens einen erhobenen Zeigefinger, wenn nicht gar Waffen-Verbotsforderungen einbauen.

Dieser flappsige Kommentar kommt der deutschen Waffenbesitzerwirklichkeit mit seinen paar Sätzen näher, als 16 Redakteure und zehn Seiten zum gleichen Thema im Spiegel Nr. 13/2009.

Da sieht man auch mal über den offenbar im Medienbereich obligatorisch zu verwendenden „Waffennarren“ hinweg und an den mit der Waffenbesitzkarte verwechselten Waffenschein hat man sich ja mittlerweile auch schon gewöhnt.

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