Grüne: Experten für heiße Luft

Man kennt das ja:

Den deutschen „Grünen“ steckt mal wieder einer ihrer Lieblings-Hirnfürze quer und schwupps, formuliert man eine kleine Anfrage zu legalem Waffenbesitz.

Die Antwort der Bundesregierung kommt. Die Grünen sind nicht in der Lage, die übermittelten Daten richtig einzuordnen und zu interpretieren. Aus den hanebüchenen Schlussfolgerungen grüner „Experten“ wird eine strunzdumme Pressemitteilung zusammengeschustert.

Dann kommen die deutschen Medien ins Spiel. So ziemlich alle übernehmen den grünen Unfug und posaunen diesen herbeihalluzinierten „Skandal“ ohne jegliche eigene Recherchen in die Welt hinaus.

Screenshot: Google-Suche nach „grüne waffen verloren“

Den Lieschen Müllers und Gottfried Schwäblis dieser Republik wird es Angst und Bange, schließlich sind sie immer noch der Meinung, dass das, was in der Zeitung steht, auch wahr sein muss. Sie schlussfolgern, dass tausende Kriminelle mit abertausenden, ehemals legalen Schusswaffen nach ihrem Leben trachten.

Szenenwechsel.

Ein paar Kilometer weiter, in der Schweiz.

Den schweizerischen „Grünen“ steckt mal wieder einer ihrer Lieblings-Hirnfürze quer und schwupps, fordert man irgend einen Unsinn zu legalem Waffenbesitz.

Ein für die sozialen Netzwerke zuständiger Redakteur liest die Forderung, versteht die Forderung und schreibt eine Einleitung zur Verlinkung auf Facebook mit der einzig richtigen Schlussfolgerung auf diesen Unsinn:

Screenshot: Facebook

Polizisten sollen dank eines Waffenregisters bei einem Einsatz sehen, ob die jeweilige Person eine Waffe besitzt. Ausser natürlich, es ist ein Krimineller, der sich nicht so sehr um das Waffengesetz kümmert.

Einen Augenblick nachdenken reicht aus, um in einem kleinen Satz die komplette, von Weltfremdheit und Realitätsverweigerung geprägte Ideologie grüner Weltverbesserer auseinander zu nehmen. Verbrecher kümmern keine Gesetze. Und das wiederum kümmert keinen Grünen.

So einfach geht Qualitätsjournalismus, jedenfalls in der Schweiz.

Vernunft und gesunder Menschenverstand scheinen bei vielen der deutschen Medien dagegen eher Qualitäten zu sein, die man als Redakteur lieber ungenutzt ruhen lässt. Zumindest, wenn es um die unkritische Weiterverbreitung von grünem Unfug geht.

6 Kommentare

  1. GRÜNE „Ausgüße“ zu kommentieren ist schier zwecklos. Eher könnte man die MERKEL von ihren Interationswahnsinn heilen….-)

  2. die übliche grüne Umweltverschmutzung mentalen Charakters halt. Bezeichnend die unkritische Weitergabe durch die Medien.

  3. Kann man sagen, was an der Behauptung der Grünen falsch ist? Was wird falsch interpretiert? Wie sind die richtigen Zahlen?

    Hier werden z. B. Korrekturen auf Grund fehlerhafter Eintragungen im NWR, also Waffen, die nur als Datensatz „vorhanden“ sind/waren, mit physisch tatsächlich vorhandenen bzw. verschwundenen Waffen gleichgesetzt.

    Das ist, wie wenn ein Handelsbetrieb nach der Inventur 1.000 Einheiten xy als „gestohlen“ meldet, obwohl die tatsächlich nie vorhanden waren, sondern auf Grund eines Fehlers in der vorangegangenen Inventur fälschlicherweise zugebucht wurden. Vorher war der Bestand null, hinterher ist der Bestand null, aber wenn man keine Ahnung hat, kann man eben auch herauslesen, dass etwas nie dagewesenes „verschwunden“ ist.

    Weitere Fehler zu einem ähnlichen Sachverhalt werden z. B. hier aufgezeigt.

    Eine Aufbereitung zu den aktuell von den Grünen verbreiteten Zahlen ist aber m. W. in Arbeit und wird hier verlinkt, so bald verfügbar.

    B. K.

  4. @ cerebrale Adipositas,

    Grundsätzlich sind Behauptungen von „Grünen“ bis zum sachlich überprüfbaren Vorgang als falsch anzusehen; themenabhängig.

    Grundsätzlich ist das Vorgehen sich in dieser grob sachverhaltsentstellenden Form an die Medien zu wenden mit einer manipulativen Absicht verbunden. Hier wird mal wieder eine Gefahr beschworen die so absehbar nicht nachzuweisen ist. Dazu kommt der vollkommene Verzicht auf Details. Was ging in welchem Umfang wie wann in Verlust und sind darin die Verluste der Amtsseite auch enthalten

    Ähnlich töricht wie die Forderung nach dem Zentralregister. Für die Gefahrenabwehr ist es nutzlos und für die Eigensicherung der Kollegen im Einzeldienst gilt sowieso dass: „das pol. Gegenüber so lange als bewaffnet anzusehen ist, bis das Gegenteil erwiesen würde!“

    Sich dazu auf irgendwelche Datenbanken verlassen zu wollen ist schlicht lebensmüde, weltfremd oder auch nur dumm! Natürlich ist auch hier der Hintergedanke über Zentralregister eine Zugriffsmöglichkeit zur allgemeinen Volksentwaffnung zu bekommen, dem feuchten Traum der Grünen.

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