In der Ruhe liegt die Kraft…

Ein kleines Beispiel, warum man sich beim Schreiben von Leserbriefen die nötige Zeit nehmen sollte:

Das stand am Montag (17.12.2012) in der „Sächsischen Zeitung“:

Scan Kommentar “Sächsische Zeitung” Titelseite v. 17.12.2012

Das habe ich gleich am frühen Morgen als Leserbrief geschrieben:

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Und das wurde, sowohl in der Print-, als auch in der (nur für Abonnenten vollständig zugänglichen) Onlineausgabe veröffentlicht:

Screenshot Leserbriefseite sz-online.de

Immerhin wurde der Brief in der Printausgabe abgedruckt. Ob es nun Absicht war, den letzten Absatz nur zur Hälfte und somit komplett sinnentstellt zu bringen, weiß ich nicht. Ich möchte das auch ich niemanden unterstellen.

Letztendlich war es aber mein Fehler. Ich hätte mir nur etwas mehr Zeit beim Formulieren lassen müssen. Dann hätte man meinen Brief nicht derart kürzen können bzw. es wäre sofort zu erkennen gewesen, ob ein Redakteur selbst umformuliert oder eben nur aus Platzgründen einen Satz weggelassen hat.

Schreibt Leserbriefe, teilt den Redaktionen eure Sicht der Dinge mit. Ganz besonders, wenn es mal wieder um Waffen/-besitz/-verbote geht und entsprechend viel faktenbefreiter Unsinn unter bestmöglicher Weglassung relevanter Informationen publiziert wird. Aber nehmt euch Zeit und formuliert ordentlich.

Das wird jedenfalls mein guter Vorsatz für das neue Jahr werden.

In diesem Sinne, fröhliche Weihnachten!

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