Entwarnung: Super-Nanny Claudia doch kein Bond-Girl!

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Puh, also doch nicht: Keine Umfeldgefährdung durch Claudia Roth! Die „Grünen“-PolitikerIn hat in diversen Interviews und Zeitungsberichten klar gestellt, dass sie, zumindest in ihrer Handtasche, keine Schusswaffe vom Typ Walther PPK mit sich herumgetragen hat.

Gewohnt sachlich und nüchtern kommentiert sie die zwischenzeitlich wieder verschwundene Meldung auf der Homepage von „prolegal“ in der Augsburger Allgemeinen:

Wie kam der Verein darauf? Die Rede war von einer Polizeikontrolle im Jahr 2010, bei der die Waffe entdeckt und Sie einen Waffenschein vorgelegt haben sollen. Was ist dran an dieser Behauptung?

Roth: Wie dieser Waffenlobby-Verein darauf kam, müssen Sie ihn selbst fragen. Es ist offenkundig ein perfider Versuch, im Internet mit haltlosen Behauptungen ein Gerücht zu streuen – in der Hoffnung, es könne sich verselbstständigen und den betroffenen Menschen sozusagen im Selbstlauf diffamieren.


Perfide Versuche, im Internet mit haltlosen Behauptungen Gerüchte zu streuen in der Hoffnung, es könne sich verselbstständigen und die betroffenen Menschen sozulagen im Selbstlauf zu diffamieren, hat Frau Roth natürlich nicht nötig.

Dazu kann sie auf ihren kompletten grünen Parteiapparat, das Parlament als Bühne und zahlreiche willfährige Helfershelfer in bundesrepublikanischen Redaktionsstuben zurück greifen.

Deshalb würde sie auch niemals hunderttausende Sportschützen diffamieren und wegen extremer Einzelfälle wie „Winnenden“, wo der SOHN eines Sportschützen gemordet hat, eine ganze Sportart in Sippenhaft nehmen.

Diverse Schützenvereine haben Sie bereits zum munteren Sportschießen eingeladen. Wann sehen wir Claudia Roth am Schießstand?

Roth: Sicher nie, das ist nicht meine Welt. Aber Sportschützen müssen ihren Sport ja nun wirklich nicht mit hochgefährlichen Schusswaffentypen ausüben, dafür hat mir noch niemand einen triftigen Grund nennen können. Wir brauchen keine tödlichen Schusswaffen im Sport und auch keine millionenfache Hochrüstung zu Hause.

Abgesehen davon, dass Frau Roth mit dem eindeutigen „Sicher nie“ offenbart, wie weit es ihr mit der sonst wie einer Monstranz vor sich hergetragenen und von anderen ständig geforderten „Toleranz“ wirklich steht, ist das natürlich keine Diffamierung.

Wobei sie natürlich recht hat, einen triftigen Grund, warum man mit „hochgefährlichen Schusswaffentypen“ schießen muss, kann ich ihr auch nicht nennen. Genau so wenig, wie ich einen triftigen Grund dafür nennen könnte, warum man mit zwei Stecken durch den Wald rennen, barfuß auf Berge klettern oder nackig Flöte spielen muss.

Wenn die von Frau Roth selbst so bezifferte „millionenfache Hochrüstung“ tatsächlich so eine Gefährdung der „inneren Sicherheit“ darstellt, warum muss dann immer und immer wieder die Wahnsinnstat von „Winnenden“ herhalten, wo man lediglich die Tatwaffe den bösen Sportschützen anlasten kann?`

Wenn trotz dieser „millionenfachen Hochrüstung“ so wenig mit diesen „hochgefährlichen Schusswaffentypen“ passiert: Könnte das vielleicht daran liegen, dass der verachtenswerte, steuerzahlende Durchschnitts-Waffenbesitzer einfach um Kategorien rechtstreuer und verantwortungsbewusster ist, als sich das „Grüne“ von ihren nicht-grünen Mitmenschen auch nur im entferntesten vorstellen können?

Liegt das vielleicht einfach darin begründet, dass „Grüne“ gerne von sich auf andere schließen und ihren Mitmenschen jede Schweinerei zutrauen, die sie selbst in der Lage wären, zu veranstalten?

Oder sind die „Grünen“ vielleicht nur deshalb so strikt gegen legalen Waffenbesitz, weil sie selbst an den hohen Hürden, z. B. der erforderlichen „Zuverlässigkeit“, kläglich scheitern würden?

Super-Nanny Claudia „ich-weiß-was-gut-für-euch-ist“ Roth besitzt jedenfalls nach eigenem Bekunden keine Schusswaffe. Und das ist, wenn es denn wahr sein sollte, auch bestimmt besser so.

2 Antworten auf „Entwarnung: Super-Nanny Claudia doch kein Bond-Girl!“

  1. Claudia Roth muss ja nun wirklich nicht Politik mit hochgefährlichem ideologischem Schwachsinn ausüben. Dafür hat mir noch niemand einen triftigen Grund nennen können. Hochgefährlich für grundgesetzliche Rechte, Freiheit, Demokratie und Deutschland. Ihre Welt ist dualistisch geprägt und teilt sich in Gut und Böse. Was der legale Waffenbesitz mit „millionenfacher Hochrüstung zu Hause“ zu tun hat, entzieht sich angesichts des restriktiven Waffenrechts jeder Logik und weist eher auf eine emotionale Assoziationskette hin.
    CR weiß sehr wohl, dass der illegale Waffenbesitz weitaus höher ist als der legale, darunter auch viele Waffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Darauf einmal angesprochen, war sinngemäß ihre Antwort: Es müssten „Maßnahmen erarbeitet werden“, um an die illegalen Waffen zu kommen. Die Frage ist nur, worin diese bestehen sollen. Es gibt da nur zwei Möglichkeiten: Das Aufblasen von rosagrünfarbenen Wolkenkuckucksheimen, um der Bevölkerung ein Mehr an Sicherheit vorzutäuschen und/oder die völlige Aufhebung des grundgesetzlichen Rechts auf Unverletzlichkeit der Wohnung. Dann aber könnte man auch bei CR aufgrund eines Gerüchts an einem Sonntagmorgen um sechs einen Trupp Polizisten in ihre Wohnung schicken. Die Story von der Walther PPK würde in diesem Fall für eine Durchsuchung ohne rechtlichen Beschluss schon völlig ausreichen.

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