Straßenlampen und unsere Politiker…

Heller Schein einer StraßenlampeEin Witz mit ziemlich langem Bart ist die Sache mit Fritzchen: Der sucht erfolglos im hellen Schein einer Straßenlaterne nach seiner verlorenen Mark, weil es dort, wo er das Geld verloren hat, zu dunkel ist.

Ähnlich verhält es sich mit unseren Politikern:

Um etwas für die viel beschworene „Innere Sicherheit“ zu tun und dem uninformierten Wahlvolk Aktivität vorzugaukeln, wird das Waffengesetz weiter verschlimmbessert.

Und da man die ohnehin rechtstreuen, mehrfach amtlich überprüften Bürger mit ihren registrierten Waffen viel einfacher drangsalieren und mit immer mehr bürokratischen Unfug schikanieren kann, macht man es eben.

Die Rechtsbrecher mit den illegalen Waffen im Dunkeln, um bei dem Bild aus der Einleitung zu bleiben, ignoriert man einfach. Es ist ja viel bequemer, im hellen Schein der Straßenlaterne zu suchen, als sich im Dunkeln mühsam voranzutasten.

Wenn sich dann in ein paar Jahren die Suche im Hellen als erfolglos herausgestellt hat, wird man Konsequenzen ziehen. Nein, man wird nicht an anderer Stelle suchen, wo man eher fündig werden könnte. Wir sind schließlich in Deutschland. Man wird die Glühbirne in der Laterne gegen eine stärkere austauschen.

3 Antworten auf „Straßenlampen und unsere Politiker…“

  1. Hallo zusammen!
    Das mag alt sein, aber es ist dennoch ein sehr schönes Bild zu diesem Thema!
    Und bekanntlich erreicht man die Menschen mit Ironie und Satire mindestens so gut wie mit platter Information, wobei diese doch von den allermeisten Mitbürgern nicht ob ihres Wahrheitsgehaltes beurteilt werden kann. Daher ist die Wirkung solcher plastischer Beispiele nicht zu unterschätzen!!!
    Glückwunsch!!!

    viele Grüße zusammen aus dem hellen Bereich ‚unter der Laterne‘!

  2. Ich bin Westernhobbyist.
    Das heist das ich wie viele meiner Freunde Nachbauten von historischen Schusswaffen besitzen. Wir tragen historische Kleidung und Campen in historischen Zelten und führen natürlich schiessportliche Wettkämfe durch.

    Vor ein paar Jahren saß ich mit meinen Rostocker Freunden zusammen am Tisch. Der Tisch lag voller Revolver und Gewehre. Wir erzählten von der Bundeswehr und von der NVA. Zu meinem Sohn sagte ich: Auf die hätte ich früher schiessen müssen.
    Die Antwort war: Wir sind hier schwer bewaffnet, trotzdem sind wir die friedlichsten Menschen der Welt.

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